Kitelexikon

 
 
 

Kitecoach-Lexikon Teil 1: Theorie und Materialkunde:



Hier werden die wichtigsten Begriffe aus Theorie und Materialkunde erklärt.
 
 
 
  »A bis F   »G bis M   »N bis T   »U bis Z  
 
 
     
 

A bis F

 
                 
  A

Ablandiger Wind (Offshore)

Der Wind weht vom Land Richtung Meer. Zum Kiten ist diese Windrichtung ungeeignet. Oft ist der Wind böig und die Windstärke schlecht einschätzbar. Der Kiter läuft Gefahr, sein Material zu verlieren oder aufs offene Meer gezogen zu werden.

Abströmkante

Die Hinterkante/das Achterliek des Kites.

Adjuster

Der Trimmer verbindet Frontlines und Chickenloop. Durch Einstellen des Adjusters verändert der Kitesurfer das Längenverhältnis von Front- und Backlines. Verändert wird so der Anstellwinkel zum Wind und somit die Leistung (Zug) des Kites.

Airtime

Auch Hangtime, bezeichnet die Gleitflugdauer beim Sprung

Amwindkurs

Auch "Höhe laufen"; Kurs von Halbwind bis zu 45° Richtung Luv.


    Anknüpfpunkt
Zur Befestigung der Leinen. Dient auch zum Trimmen des Kites. Verschiedene Anknüpfpunkte (Knoten) an Bar und Kite ermöglichen das Einstellen der Leinenlängen-Verhältnisse bzw. Flugeigenschaften des Kites.



 

 
Anpowern

Auch Dichtholen; s.a. Powern, der Kiter zieht die Bar zum Körper und verändert so den Winkel des Kites zum Wind bzw. die Leinenlängen-Verhältnisse. Der Zug wird stärker.

Anströmkante

Die Anström- Kante des Kiteprofils entspricht der Vorderkante/ Fronttube des Kites.

Anstellwinkel

Der Vortrieb bzw. Kitezug ist bedingt durch die Form des Kite- Profils und den Anstellwinkel zum Wind. Je größer der Anstellwinkel, desto höher der Zug. Ein zu hoher-/ zu niedriger Anstellwinkel führt zum Back-/ bzw. Frontstall.

Aspect Ratio (AR)

Verhältnisangabe; Länge : Breite des Kites

Auflandiger Wind (Onshore)

Der Wind weht vom Meer Richtung Land. Beim Kiteboarding mit Vorsicht zu genießen. Immer Sicherheitsabstand einhalten. Aufpassen bei Start und Landung. Achtet auf Verwirblungen (z.B. am Deich). Bitte verzichtet darauf, alleine zu starten, wenn Helfer da sind! Hier be steht die Gefahr, über Land gezogen zu werden.

Aufkreuzen

„Zick-Zack“-Kurs Richtung Luv fahren.

Ausgelegte Fläche

- des flach auf dem Boden liegenden Kites. Die führenden Hersteller geben zur Kitegröße die ausgelegte Fläche in Quadratmetern an..
 
 
 
 
  B

Backlines

Die Steuerleinen laufen von den seitlichen Enden der Abströmkante, rechts und links, zum jeweiligen Anknüpfpunkt an den Enden der Bar.

Backstall

Wenn, etwa in einem „Windloch“ die Luftströmung am Kite kurzfristig abreißt, kippt der Kite nach hinten und stürzt ab.
Tip: Depowern und notfalls die Frontlines am Adjuster zum Körper heranziehen. Wenn euer Kite zum Backstall neigt sind u.U. die Backlines zu kurz. Ihr könntet versuchsweise einen anderen Anknüpfpunkt wählen.

Bar

Auch Controlbar. Die Lenkstange des Kiters.



Beaufort

Skalierung um die Windstärke anhand optischer Eindrücke (z.B. die Beschaffenheit der Wasseroberfläche) zu bestimmen.
Reicht von 0=Windstille bis 12=Orkan.
» Eine Übersicht gibt's hier

   
 
Bidi
Ein Bi-directional Board lässt sich in beide Richtungen fahren. Ein Richtungswechsel ist also ohne Fuß- oder Bugwechsel möglich. Das Bidi ist symmetrisch. Gängige Boardlängen reichen von 120 cm bis 180 cm. Entscheidend für die richtige Boardwahl sind sowohl Fahrkönnen, als auch Einsatzbereich. Auch Twintip.

     

Bladder
Innenschlauch der Tube aus Latex o.ä. welcher die Luft hält. „Sieht aus wie ein Kondom für Wale“ (O-Ton Kitekurs-teilnehmer). Bekommt leider gelegentlich kleine Löcher (!Disteln!) und muss dann geklebt/-ausgetauscht werden. Könnt ihr selber machen (Bladder tauschen).
Das Team von KC/SSF hilft euch hier gerne mit den notwendigen Tipps weiter.

Boardleash

Die elastische Leash verbindet Kiter und Board. Hilft Boardverlust vermeiden, stellt jedoch ein Sicherheits-Risiko dar. Immer mit Helm benutzen.

Bodydrag

Man lässt sich auf dem Bauch liegend übers Wasser ziehen. Alle Kurse sind möglich. Somit kann z.B. ein verlorenes Board – auch in Luv – per Bodydrag erreicht werden.

 
  Bowkite
Tubekite (Bow- shape) mit Bridles an der Fronttube und einer konkaven Abströmkante. Durch Bridles und Umlenkung mittels Pullies an der Bar wird die sog. Wegedoppelung (2:1) erreicht. Der Anstellwinkel kann stärker verändert werden ohne das der Kite stallt. Die Depower wird erhöht. Der Einsatzbereich (Windrange) größer. Ein Bowkite hat höhere Haltekräfte an der Bar, ist etwas weniger agil und direkt. Die passive Safety (was passiert beim Loslassen der Bar) ist meist sehr gut. Die aktive Safety (Quickrelease) unzureichend.


 

 
  Bridles
Die sog. Waageleine sind beim Bow an der Fronttube -/ beim Softkite übers ganze Profil verteilt befestigt. Sie laufen in den Anknüpfpunkten zusammen. Über Bridles und Pullies wird hohe Depower erreicht. Die Einstellung ist variabel. Meist ist die Grund- bzw. Herstellereinstellung die beste.
 
 
  C

  C- Kite
Tubekite (C- shape) ohne Bridles mit meist konvexer Abströmkante. Sehr direkt und agil. Kaum Haltekräfte jedoch höhere Querkräfte. Aktuell meist 5- Leiner mit ausreichender Depower und der besten aktiven Safety (beim Auslösen des Quickrelease weht der Kite an der 5ten Leine vollständig aus und wird durch die Kiteleash gesichert). Die Windrange ist etwas kleiner als beim Bow.

   
         
    Chickenloop
Ringförmiger Schlauch; ist mit dem Depower-Tampen verbunden und wird am Trapezhaken eingehakt.Muss stets ein gut funktionierendes Quick- Release aufweisen.


 
 
     
  Chickenstick
Ein kleiner schlauchartiger Stift am Chickenloop oder zum Befestigen an der Trapezhakenplatte. Wird zwischen Loop und Haken gesteckt um das versehentliche Aushaken des Loops zu verhindern.
   
 
Controlbar

s. Bar
 
 
 
 
  D

Depower

Der Kiter schiebt die Bar Richtung Kite vom Körper weg. Im Verhältnis zu den Frontlines werden die Backlines länger. Der Anstellwinkel wird kleiner, der Zug nimmt ab.(Entspricht im wesentlichen dem Auffieren beim Surfen oder Segeln).

Depower-Lines

s. Frontlines

Depower-Tampen

Verbindet Chickenloop und Frontlines bzw. Adjuster. Bei starkem Verschleiß ersetzen!

 
         
   
Delta-shape

Dieser Tubekite- Typ hat eine stark nach hinten gepfeilte Form.

 
 
     
 
Directional

Board mit Bug (Nose) und Heck (Tail). Zum Wenden ist ein Fuß-/ bzw. Bugwechsel notwendig. Die Boards der 1. Stunde dienen immer noch als perfektes Beginner-Board v.a. für Umsteiger. Aufgrund des hohen Volumens (viel Auftrieb) sind sie auch als Leichtwindboard geeignet. Directionals werden zunehmend in der Welle „wieder entdeckt“. Hier wird auch mit Surfboards ohne Schlaufen gekitet.

Double- Depower

Die Depower- Reserve wird über ein entschlossenes Wegschieben de Bar über einen Stopper hinaus aktiviert. Die Backlines werden deutlich länger, die Strömung reißt ab, der Kite stallt.

Downwind

s. Lee
 
 
 
 
 

F

Finnen

An der Unterseite des Boards geben sie Führung und Stabilität. Sie wirken der Abdrift (Versatz nach Lee) entgegen. Finnen und Rail ermöglichen das Höhe laufen.



Floater

Diese Auftriebskörper halten die Bar bei zu wenig Eigenauftrieb über Wasser.

Frontlines

Die Depower-Lines werden rechts und links, am jeweiligen Anknüpfpunkt der Fronttube bzw. an den Waageleinen befestigt. Sie laufen – meist vor dem Adjuster – in einer Leine zusammen. Über den Chickenloop ist der Kiter mit den Frontlines verbunden. Der Zug des Kites wirkt so, mittels Trapez auf den Körper des Kiters. Neigt der Kite zum Backstall, sind evtl. die Frontlines zu lang.

Footpads

s. Pads

Frontstall

Die Strömung reißt ab. Der Kite fliegt über den Kiter, aus dem Windfenster, kippt und stürzt ab. Tip: Anpowern; tiefer ins Windfenster steuern. Vielleicht sind ja auch deine Backlines zu lang?! Oder der Adjuster gezogen? Wenn der Anstellwinkel zu klein bzw. negativ wird neigt ein Kite zum Frontstall.

Fronttube

(auch Leading edge) Bildet die vordere Anströmkante des Kites. Die Fronttube verleiht dem Tubekite sein Profil; wird über ein Ventil mit Luft befüllt.

Fünfte Leine

Läuft meist von der Mitte der Fronttube durch die Mitte der Bar (im Detail gibt’s verschiedene Varianten). Die 5. Leine, gibt dem Kiteprofil zusätzliche Stabilität und verbessert die Flugeigenschaften. Auch der Relaunch wird erleichtert. Der Hauptvorteil liegt im Safety Bereich. Bei Auslösung des Chickenloop weht der Kite an der fünften aus. Die 5. Leine wird mit der Safetyleash verbunden.

 
     
 

G bis M

 
                 
 

H

Hangtime
s. Airtime

Halbwindkurs

Kurs quer zur bestehenden Windrichtung. (90°)

Helm

Da beim Kiten das Risiko einer Kopfverletzung relativ hoch ist, sollte ein spezieller Wassersport - Helm getragen werden. Insbesondere Anfänger sollten ihn tragen. In flachen Revieren ist ein Helm besonders sinnvoll. Achtung! Nie ohne Helm mit Boardleash kiten!

Highend

Oberer Bereich der Windrange . Bezeichnet auch die Starkwindeigenschaften eines Kites. Ein flaches Kite- Profil hat gute Highend- Eigenschaften.

Hochleister

Kite mit hohem AR. Dünne Fronttube und Struts, hohe Fluggeschwindigkeit. Ist auch aufgrund schlechter Relaunch-Eigenschaften fast nur noch bei Contests im Einsatz. Für Einsteiger nicht zu empfehlen.

Höhe laufen

Amwindkurs fahren (bis 45°) um Richtung Luv zu gelangen.

Höhe halten

Halbwindkurs fahre

Hybridkite

Tubekite (Bow ähnlicher shape) der zwischen C- und Bowkite angesiedelt ist. Meist keine Bridles und ohne Umlenkung (1:1). Moderate Haltekräfte bei erhöhter Depower. Gute aktive Safety mit 5ter Leine.

 
 
 
  I

Inserts

Gewindeeinsätze im Board aus Edelstahl, Messing, oder Kunststoff. Hier werden Pads und Schlaufen festgeschraubt.

Intermediate Kite

Bei einem bestimmten AR und moderaten Gesamteigenschaften spricht man von einem Intermediate. Meist der beste Kompromiss, da dieser Kitetyp gute Leistungs-/ und Relaunch-Eigenschaften vereint.

Invertieren

Der Kite krempelt sich um, dreht sich auf Links, die Tubes liegen nun außen. Bow- und Hybridkites der ersten Generation neigen dazu.
 
 
 
 
  K

Knoten

Maßeinheit zur Bestimmung der Geschwindigkeit auf See.1 Knoten = 1 Seemeile pro Stunde (sm = 1,852 km). Dient auch zur Bestimmung der Windgeschwindigkeit.(Kn)
» Eine Übersicht gibt's hier

 
 
 
  L

Leading- Edge

s. Fronttube

Leash

s. Board-/ Kiteleash

Lee (Downwind)

Dort wo, vom Kiter aus betrachtet, der Wind „hingeht“. Eselsbrücke: „WindLeere Seite“. er Kiter bildet den Bezugspunkt und somit die Grenze zwischen Luv und Lee

Lift

bezeichnet die Sprunghöhe

Lowend

Unterer Bereich der Windrange. Bezeichnet die Leichtwindeigenschaften eines Kites. Ein tiefes Kite- Profil hat gute Lowend- Eigenschaften.

Luv (Upwind)

Dort wo, vom Kiter aus betrachtet der Wind „herkommt“.
 
     
 

N bis T

 
                 
  O

Offshore

s. Ablandiger Wind

 
    One-Pump System
Alle Tubes werden über ein zentrales Ventil an der Fronttube befüllt. Die Systeme variieren bei den verschiedenen Herstellern. Teilweise müssen zum Entlüften auch die Ventile der Quertubes geöffnet werden. Bei Kites mit sehr dünnen Struts kann der benötigte, höhere Luftdruck über ein One- Pump System meist nicht erreicht werden.
 
                 
  Onshore
s. Auflandiger Wind
 
 
 
 
 

P

Pads

Bei neueren Pads werden diese auf eine sog. Baseplate geklebt, welche dann aufs Board geschraubt wird.
Im Standbereich werden Footpads aufs Board geklebt (z.B. aus Moosgummi). Sie dienen dem besseren Halt und der Dämpfung.











Power

"Anpowern" der Kiter zieht die Bar Richtung Körper. Im Verhältnis zu den Frontlines, werden die Backlines kürzer. Der Anstellwinkel wird grösser, der Zug nimmt zu.(Entspricht im wesentlichen dem Dichtholen beim Surfen/Segeln)

Powerdive

Zum Wasserstart steuert der Pilot den Kite, aus dem Zenit, entschlossen Richtung Powerzone.

Powerzone

Der Bereich des Windfensters in dem der Kite am meisten Zug entwickelt. Wird ausschließlich bei Powerdive und Kiteloops tangiert.

Profil

Die Leistung eines Kites ist abhängig von seinen Profil- Eigenschaften wie Streckung, Tiefe usw. Funktioniert wie eine Tragfläche!

Projizierte Fläche

Ist kleiner als die Ausgelegte Fläche und neben Profil- form und Oberfläche ausschlaggebend für den Auftriebb (Zug) des Kites. Entspricht der Projektion, dem „Schatten“ des Kites.

PSI

pounds per square inch: Die Luftdruck- Maßeinheit der gängisten Kitepumpen mit Manometer. (1 PSI = 0,06895 Bar/ 1 Bar = 14,5 PSI ) Alle Hersteller gegen Empfehlungen für ihre Kites ab. Immer dran denken, das die Luft im Kite sich entsprechend der Außentemperatur verhält, d.h. sich ausdehnt oder zusammen zieht.

Prallschutzweste

Spezielle Weste mit Reißverschluss, Klett oder zum Überziehen. Sinnvoller Schutz beim Üben und in flachen Revieren. Bietet zusätzlichen Auftrieb und Kälteschutz. Schränkt leider die Beweglichkeit etwas ein.

Pumpleash

Eine elastische Leine an der Kitepumpe, die mit dem Kite verbunden wird. Der Kite ist gesichert und der Kiter hat beide Hände zum Pumpen frei. Viele Kites haben eine kleine Schlaufe im Ventilbereich der Fronttube. Hier wird die Pumpleash befestigt.




Pull-Pull
Ein Pull- Pull Adjuster wird durch Ziehen an zwei verschiedenen Schlaufen kürzer, oder länger.










Pully

Dient in der Waage  zur Umlenkung der Bridles.
 
 
 
 
  Q

Quertubes

Querschläuche des Tubekite sind mit der Fronttube verbunden und dienen der Stabilisierung des Kiteprofils. Sie werden über Ventile mit Luft befüllt.

Quick-Release

In einer Notsituation kann der Kiter das Quick-Release auslösen, der Zug nimmt ab, der Kite stürzt ab und hängt nun mit minimalem Zug an der Safety Leash. Es gibt Varianten und nicht alle funktionieren gleichgut. Mach dich mit deinem Quick-Release vertraut und überprüfe die Funktionalität!
 
 
 
 
  R

Rail

Die Boardkante.

Raumwindkurs

Der Kursbereich zwischen Halbwind-/ und Vorwindkurs. Kiter wird nach Lee versetzt und muss Höhe laufen um zum Ausgangspunkt zurück zu gelangen.

Relaunch

Durch eine entsprechende Relaunch-Technik lässt sich ein abgestürzter Tubekite, aus dem Wasser starten.
 
 
 
 
 

S

Safety Leash

Eine elastische Leine, die Kite und Kitesurfer verbindet. Bei Gefahr löst der Kiter das Quick-Release aus. Der Kite stürzt ab und hängt nun mit geringem Zug an der Safety Leash.

Side-/ Sideon-/ Sideoffshore

Die jeweilige Windrichtung – im Bezug zur Küste – schräg bzw. von der Seite. Zum Kitesurfen optimal ist Sideshore bis Sideonshore.

Sinus-Kurven

Um bei Unterpower den Zug dauerhaft zu erhöhen, wird der Kite ständig auf-/ und ab bewegt. Die Flugbahn des Kites ähnelt Sinus-Kurven.

Softkite

Auch Matte. Die eingenähten Luftkammern im Profil, befüllen sich bei Anströmung mit Luft. Nicht alle älteren Matten sind Relaunch-fähig! Ein Softkite hat, bei selber Fläche, mehr Leistung als ein Tubekite.

Softzone

Bereich zwischen Powerzone und Windfensterrand. Hier entwickelt der Kite mäßigen Zug.

Stopper

auf dem Depower-Tampen zwischen Bar und Adjuster. Dient als Anschlag für die Bar und kann häufig, durch höheren Kraftaufwand, nach oben verschoben werden (s. Double- Depower)

Struts

Bladder (Innenschlauch) und Struts (Umhüllung) bilden die Quertubes.

Stall

s. Backstall, Frontstall

Stance

Fußstellung auf dem Kiteboard.

Sweep

"Pfeilung " des Kite -profils nach hinten.

Swivel

Gelenk an der Verbindung von Depower- Tampen und Frontlines, welches das Ausdrehen des Tampens nach Kiteloops oder Rotationen ermöglicht.

 
 
 
  T

Tip

Sowohl die beiden seitlichen Enden beim Kite, als auch beim Bidi, werden als Tip bezeichnet.

Trapez

Hose oder Gurt mit eingearbeitetem Metallhaken, in den der Chickenloop eingehakt wird. Das Trapez überträgt den Zug des Kites auf den Körper des Kiters.

Twintip

s. Bidi

Tubekite

Die Schläuche des Kites werden mittels Pumpe, über Ventile, mit Luft befüllt, der Kite bekommt Profil und Stabilität. Ein Tubekite schwimmt und hat somit gute Relaunch-Eigenschaften.
 
                 
 

U bis Z

 
                 
  U

Umlenkung

(s.Wege- Doppelung) die Steuerung eines Kites erfolgt mit-/ oder ohne Umlenkung (2:1 bzw. 1:1 Modus). Viele, vor allem freestyle -lastige Bowkites sind wahlweise 2:1 oder 1:1 anknüpfbar.

Unterpower

Zuwenig Zug im Kite. Tip: große Sinus-Kurven fliegen, Board plan stellen. Strandtag!

Überpower

Der Kitezug ist zu stark, wenn der Kite in neutraler Position, den Kiter anhebt. Tip: Den Kite weit am Windfensterrand halten, Depowern, Rail einsetzen. Windsurfen gehen!

Upwind

s. Luv
 
 
 
 
  V

Vorwindkurs

Auf diesem Kurs fährt man, genau in Windrichtung, hinter dem Kite her.
 
 
 
 
  W

Wasserstart

Durch den Powerdive lässt sich der Kiter aus dem Wasser ziehen und fährt an.

Wege- Doppelung (2:1/ W )

Bei Bowkites mit Umlenkung: Die Backlines werden jeweils über eine Rolle (Pully) im Bereich der Barenden zum Adjuster gelenkt und sind dort angeknüpft (In der Draufsicht entsteht ein „W“). Beim Verschieben der Bar wird die Wegstrecke verdoppelt und die Depower entsprechend erhöht. Leider werden auch die Steuerimpulse verzögert, der Kite reagiert langsamer, wirkt träge. Kites im 2:1 Modus haben bei verhältnismäßig hohen Haltekräften hohe Depower und dadurch beste passive Safety (Bar weg - Zug weg!)

Windfenster

Der Flugbereich des Kites. Das Windfenster ist abhängig von Windstärke, Windrichtung und Fahrtgeschwindigkeit/- position des Kiters.

Windfensterrand

Der Randbereich des Windfensters. Hier entwickelt der Kite den geringsten Zug. Einteilung mit hilfe des Zifferblatts/Uhrzeiten.

Windrange

Bedingt durch Fläche, Form und Anstellwinkel seines Profils, hat jeder Kite einen optimalen Windeinsatzbereich.
 
 
 
 
  Z

Zenit

Der höchste Punkt (12 Uhr) am Windfensterrand. Neutrale „Park“-Position. Der Kite entwickelt geringen Zug.